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Sensomotorisch-perzeptive Übungen in der Ergotherapie

 

Was sind sensomotorisch-perzeptive Übungen und Behandlungsmaßnahmen?

Sensomotorisch bedeutet das Zusammenspiel von sensorischen (sinnesbezogenen) und motorischen (bewegungsbezogenen) Leistungen. Damit ist die direkte Steuerung und Kontrolle der Bewegung aufgrund von Sinnesrückmeldungen gemeint. Perzeption bedeutet Wahrnehmung. Damit sind zumeist unbewusste Prozesse individueller Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung gemeint.

Der Einsatz sensomotorisch-perzeptiver Übungen in der ergotherapeutischen Behandlung ist eine gezielte Therapiemaßnahme bei krankheitsbedingten Störungen der sensomotorischen und perzeptiven Funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

Indikationen der sensomotorisch-perzeptiven Übungen

Entwicklung und Verbesserung

  • der Sinneswahrnehmung
  • visueller und auditiver Wahrnehmung, Koordination und Umsetzung von Sinneswahrnehmungen (sensorische Integration)
  • der Körperwahrnehmung und des Körperschemas
  • der Sensomotorik, der Gleichgewichtsfunktionen und der Haltung
  • der Grob- und Feinmotorik
  • der Mund- und Essmotorik
  • der Serialleistung

sowie zur

  • Hemmung pathologischer Bewegungsmuster, Bahnen normaler Bewegungen und Koordination von Bewegungsabläufen
  • Stimulation, Stabilisierung und Differenzierung der sensomotorischen Fähigkeiten

Zusätzlich gibt es wahrnehmungsfördernde Behandlungsmethoden, z.B. nach Perfetti, Frostig oder Affolter.

 

 

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