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Medizinische Trainingstherapie (MTT) im ZAR Mainz

 

Die Medizinische Trainingstherapie (MTT) ist ein wichtiges Element in der ganztägig ambulanten Rehabilitation. Sie wird auch als gerätegestützte Krankengymnastik, Sporttherapie oder als Krankengymnastik am Gerät (KGG) bezeichnet.

Unter dem Begriff Medizinische Trainingstherapie (MTT) versteht man ein gezieltes körperliches Training zur Behandlung unterschiedlicher Erkrankungen unter therapeutischer Aufsicht. Man unterscheidet verschiedene Trainingsformen, je nach Art des Trainings werden dabei Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination, Haltung, Flexibilität und/oder die Schnelligkeit trainiert.

Kriterien für eine MTT/Sport- und Bewegungstherapie

  • Anleitung und Kontrolle aktiver Übungen durch unsere Sporttherapeuten
  • exakte und individuelle Dosierung der Trainingsbelastung (Bewegungsbahn, Widerstand, Pausen, ...)
  • indikationsspezifische Trainingsplanung in Absprache mit Ärzten und Physiotherapeuten

Die Belastungsdosierung wird vom momentanen Gesundheitszustand und von alltäglichen bzw. sportartspezifischen Bewegungsmustern abhängig gemacht.

Der Therapieerfolg ist dabei maßgeblich von der Eigenmotivation unserer Patienten bestimmt. Unser Ziel ist es, unseren Patienten eine eigenständige Gesundheitskompetenz und Bewegungsfreude zu vermitteln!

Indikationen der MTT/Sport- und Bewegungstherapie

  • chronische Rückenschmerzen
  • Verspannungsschmerzen in der Hals- und Nackenmuskulatur
  • Nachbehandlung von Bandscheibenvorfällen
  • Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus
  • muskuläre Insuffizienzen und muskuläre Dysbalancen
  • Zustand nach Operationen an der Wirbelsäule
  • Osteoporose
  • Zustand nach Wirbelsäulentraumen, z.B. "Schleudertrauma", Frakturen, etc.
  • degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, z.B. Osteochondrose, Spondylose, Spinalstenose
  • Bandscheibenvorwölbungen und Bandscheibenvorfälle, die nicht operiert werden müssen
  • Haltungsschwächen und -fehler, z.B. Skoliose
  • funktionelle Instabilitäten der Wirbelsäule
  • Erkrankungen aus dem rheumatoiden Formenkreis, z.B. chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew, Fibromyalgie-Syndrom, etc.
  • neurologische Krankheitsbilder, z.B. Multiple Sklerose

 

 

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